Profil
Studio Bitterli macht visuelle Gestaltung mit den Schwerpunkten Typografie, Type Design und Grafik Design. Studio Bitterli’s Arbeit untersucht die Schnittstelle zwischen Prozess, Materialität und Konzeption.

Keywords
Typografie, Editorial Design, Buchgestaltung Visuelle Kommunikation, Plakatgestaltung, Visuelle Forschung, Fotografie, Lehre
       
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Kunden 

Alpiq
Olten

Atelier Mondial
Basel

BodyArtWork
Winterthur, St. Gallen

BDZ
Baugenossenschaft Denzlerstrasse
Zürich

Christoph Merian Verlag
Basel

HLV Verlag 
Basel

Lucia Hunziker
Basel

Imaginary Wanderings Press
Meilen

Infors HT
Binningen

Gemeinde Muttenz
Muttenz

Kultur Komitee 
Winterthur

Barbara Piatti
Basel

Planterhy 
Basel

reLuc
Zürich

Stiftung Pro Artenvielfalt
Basel

ZHAW
Winterthur

Skills

Editorial Design
Type Design
Typografie
Fotografie


Auszeichnungen

ICMA Award
International Creative Media Award
London

Designer in Residence
Athens Ohio, USA

@

Studio Bitterli
Visual  Communication


Büro für visuelle Kommunikation, Typografie und gestalterische Projekte

3

Umsetzung einer umfangreichen Publikation zur Lebens- und Unternehmensgeschichte von Alexander Hawrylenko, Gründer von Infors HT. Erzählt wird die Entwicklung vom Einmannbetrieb (1965) zum international tätigen Unternehmen im Bereich Laborausrüstung. Das Buch verbindet biografische und unternehmerische Aspekte über einen Zeitraum von rund 90 Jahren und zeichnet eine europäische Lebensgeschichte zwischen Kiew, Deutschland und Basel nach. Gestaltung angelehnt an ein Moleskine-Notizbuch, mit silbernem Einband und orangefarbenem Innenleben in Anlehnung an die CI von Infors HT. Produktion und Ausstattung durch regionale Partner.
Book Design
Editorial Design
Typografie
Layout
Satz

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Kunde: Infors HT
172 Seiten, Hardcover, 19 × 25 cm
Printed by: Gremper AG

3.1
3.2
3.3










4

Dieses Projekt wurde für ein skandinavisches Reisebüro Terra Scania entwickelt und untersucht die Struktur einer periodisch erscheinenden Zeitung. Der Schwerpunkt liegt auf redaktioneller Hierarchie, Rastersystemen und typografischer Klarheit innerhalb 
eines wiederkehrenden Publikationsformats. 

Editorial Design
Fotografie
Typografie

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16 Seiten, Zeitung, 19 × 25 cm
Printed by: Creaplot

4.1
3.2
3.3








5

Gestaltung des Bildbands Basel in Porträts von Lucia Hunziker. Die Publikation vereint rund 40 Persönlichkeiten aus Basel und Umgebung und inszeniert sie in unterschiedlichen fotografischen Stilen. Die Serie greift Bildsprachen bedeutender Porträtfotograf:innen vom 19. bis ins 21. Jahrhundert auf und überträgt diese auf zeitgenössische Basler Protagonist:innen. So entsteht eine fotografische Zeitreise durch 150 Jahre Porträtfotografie. Der Band verbindet künstlerische Referenzen mit einem dokumentarischen Überblick über Persönlichkeiten aus Kultur, Sport, Gesellschaft und Politik.


Book Design
Editorial Design
Typografie
Layout
Satz

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Kunde: Lucia Hunziker
276 Seiten, Hardcover, 19 × 25 cm
Printed by: Friedrich Reinhardt Verlag

5.1
5.2
5.3







6

Entwickelt für die Rolfing-Praxis Body ArtWork von Michael Kellenberger, untersucht dieses Projekt eine Corporate Identity, die auf dem menschlichen Körper basiert. Durch raffinierte Bildkombinationen und sorgfältig ausgewogenen Farbkombinationen schafft die Identität eine unverwechselbare Bildsprache, die in Körperlichkeit und Bewegung verwurzelt ist.

Corporate Identity
Fotografie

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Kunde: BodyArtWork

6.1
6.2
6.3








7

Entwicklung der Leseschrift Bitterli, einer Serifenschrift im Regular-Schnitt. Ausgangspunkt bildeten handgezeichnete «Plaka»-Buchstaben, die anschliessend digitalisiert und in FontLab weiter ausgearbeitet wurden. Die Schrift orientiert sich formal an der französischen Renaissance-Antiqua und zeichnet sich durch ausgewogene Proportionen, moderate Strichkontraste und fein ausgearbeitete Serifen aus. Charakteristisch sind die ruhige, leicht humanistische Anmutung sowie subtile Details in den Übergängen und Abschlüssen der Buchstabenformen. Im Entwurfsprozess standen insbesondere die Konstruktion und Abstimmung zentraler Zeichen wie a, e, n, g und s im Fokus. Diese definieren massgeblich den Rhythmus und die Lesbarkeit des Schriftbildes. Skizzen und Zwischenstufen zeigen die Entwicklung von der kalligrafischen Grundlage hin zur präzise ausbalancierten digitalen Form. Aktuell liegt die Schrift im Schnitt Regular vor, eine Erweiterung um weitere Schriftschnitte (Bold, Italic) ist geplant.
Type Design

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Bitterli Font
7.1
7.2
7.3






8

Typografische Umsetzung von neun Gedichten aus «Eile ist des Witzes Weile» von Kurt Schwitters (Reclam). Ausgangspunkt bildet die Fragestellung, inwiefern Typografie unter bestimmten Umständen als eigenständige künstlerische Ausdrucksform fungieren kann. Jedes Gedicht wird als eigenständige visuelle Komposition interpretiert. Durch Auflösung klassischer Satzstrukturen entstehen typografische Bilder, die Inhalt und Rhythmus der Texte aufnehmen und in eine räumliche, teilweise experimentelle Form übersetzen. Die Gestaltung arbeitet mit Bewegung, Streuung und Verdichtung von Schrift: Inhalte werden kreisförmig organisiert, linear aufgebrochen oder in freie Strukturen überführt. So entstehen unterschiedliche Lesarten zwischen linearer Rezeption und visueller Wahrnehmung. Der Umschlag greift das Konzept auf und übersetzt die Aussage «Typografie kann unter Umständen Kunst sein» in eine visuelle Komposition. 
Typografie
Editorial Design 
Experimentelle Typografie
Typografische Komposition

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Handgebunden, 20 x 20 cm
8.1
8.2
8.3







9

Entwicklung der Markenbasis für Planterhy, inklusive Logo und Druckdaten. Der Name ist ein Wortspiel aus dem französischen «plante» (Pflanze) und dem schweizerdeutschen «Rhy» (Rhein). Das Logo greift diese Verbindung visuell auf: Die Form des Blattes ist vom Verlauf des Rheins abgeleitet und verbindet Naturmotiv und geografische Referenz zu einem prägnanten Zeichen. Planterhy steht für Pflanzenarrangements in Glasgefässen, die mit Wasser aus dem Rhein kombiniert werden. Die Gestaltung übersetzt diese Verbindung aus Natur, Regionalität und Handwerk in eine klare, reduzierte visuelle Identität.
Coporate Design
Branding
Visuelle Identität

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Kunde: Planterhy
9.1
9.2
3.3




10

Gestaltung der Begleitpublikation zur Aufnahme des «Umgangs mit Lawinengefahr» in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO, im Auftrag des Bundesamts für Kultur (BAK) in Bern. Das Projekt umfasst eine gefaltete Mappe, in der vier thematisch unterschiedliche Publikationen zusammengeführt werden. Die Inhalte wurden in die Schweizer Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Rumantsch sowie ins Englische übersetzt. Die Gestaltung arbeitet mit einem reduzierten Farbkonzept in Weiss und kühlem Blau sowie mit hochwertigen Papieren. Durch die Schichtung der Einlagen entsteht eine strukturierte Annäherung an die kulturelle, historische und gesellschaftliche Dimension der Lawinengefahr im alpinen Raum. Editorial Design
Publikationsgestaltung
Mehrsprachigkeit

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Kunde: Bundesamt für Kultur (BAK)
Verlag: Imaginary Wanderings Press

10.1
10.2
10.3






11

Diese Bildserie entstand im Rahmen eines Mitmachabos bei der Gemüsekooperative Plankton in Basel. Mitten in der Stadt wird Landwirtschaft neu gedacht: Angebaut wird in Hinterhöfen, Vorgärten und auf kleinen urbanen Flächen – getragen von einer Gemeinschaft, die gemeinsam pflanzt, pflegt und erntet.

Die Fotografien zeigen Momente dieser Zusammenarbeit: Hände in der Erde, gemeinsames Ernten, Kinder, die spielerisch mithelfen, sowie Situationen, in denen Arbeit und Begegnung ineinander übergehen.

Im Fokus steht weniger eine vollständige Dokumentation als vielmehr die Atmosphäre – das Zusammenspiel von Menschen, Ort und Tätigkeit. Die Bilder nähern sich dem, was entsteht, wenn Lebensmittelproduktion wieder sichtbar wird und Teil des Alltags ist.

Die Serie versteht sich als visuelle Annäherung an eine Form von Landwirtschaft, die nicht nur produziert, sondern auch verbindet.
Fotografie

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Kunde: Plankton, Basel
11.1
11.2
11.3


12

Diese Serie von Vogelstudien entstand während der Ausbildung an der Schule für Gestaltung. Die Zeichnungen wurden mit Tusche und einem kalligrafischen Zeichenwerkzeug (Reissfeder) ausgeführt, das durch seine variable Linienführung sowohl feine als auch kräftige Striche ermöglicht.

In einer reduzierten Bildsprache werden Form, Haltung und Bewegung verschiedener Vogelarten untersucht. Die Darstellungen bewegen sich zwischen Beobachtung und Abstraktion – einzelne Linien verdichten sich zu charakteristischen Silhouetten, die an grafische Zeichen oder typografische Elemente erinnern.

Die Arbeiten wurden ursprünglich im Kontext von A6-Karten eingesetzt, funktionieren jedoch auch als eigenständige Studien über Rhythmus, Wiederholung und Variation. In der seriellen Anordnung entsteht ein visuelles Archiv, das zwischen Naturbeobachtung und grafischer Interpretation oszilliert.

Kalligrafie
Handzeichnung
Naturstudie


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Schule für Gestaltung, Basel
12.1
12.2




13

Dieses Projekt zeigt die Entwicklung eines Logos für eine fiktive Umweltorganisation mit dem Fokus auf Regenwaldschutz. Ausgangspunkt bildeten zeichnerische Studien eines Tukans, bei denen Form, Proportion und charakteristische Merkmale untersucht wurden.

In einem gestalterischen Prozess wurden die natürlichen Formen schrittweise reduziert und abstrahiert, bis eine klare, wiedererkennbare Bildmarke entstand. Ziel war es, die visuelle Komplexität des Motivs auf eine prägnante, funktionale Form zu verdichten, die sowohl als Symbol als auch als grafisches Zeichen funktioniert.

Die Farbgestaltung greift die Vielfalt des Regenwaldes auf und übersetzt sie in eine reduzierte, kontrastreiche Palette. Durch den Einsatz von Farbverläufen entsteht zusätzlich eine zeitgemässe visuelle Sprache, die zwischen Illustration und Corporate Design vermittelt.

Das Ergebnis ist ein eigenständiges Piktogramm, das sowohl die Identität der Organisation transportiert als auch in unterschiedlichen Anwendungen – von Print bis Digital – eingesetzt werden kann.

Formreduktion
Abstraktion
Visuelle Identität


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Schule für Gestaltung, Basel
13.1
13.2



14

Das Portfolio vereint Arbeiten aus den Bereichen Grafik, Fotografie und freier Gestaltung. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Bild, Form und Reduktion – sowohl im angewandten als auch im experimentellen Kontext.

Die Projekte zeigen unterschiedliche Zugänge zur visuellen Gestaltung: von typografischen Studien und formalen Experimenten über fotografische Reportagen bis hin zu illustrativen und konzeptionellen Arbeiten. Dabei wird ein besonderer Fokus auf Komposition, Rhythmus und das Zusammenspiel von Bild und Raum gelegt.

Die Gestaltung folgt einem klaren, ruhigen Prinzip, das den einzelnen Arbeiten Raum gibt und ihre Eigenständigkeit betont. Durch die Verbindung von analogen und digitalen Prozessen entsteht eine visuelle Sprache, die zwischen Präzision und Intuition oszilliert.

Das Portfolio versteht sich als Sammlung von Prozessen und Ergebnissen – als Einblick in eine gestalterische Praxis, die sich kontinuierlich weiterentwickelt und unterschiedliche Medien miteinander verknüpft.

– Grafik
– Typografie
– Illustration
– Editorial Design
– Komposition


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Schule für Gestaltung, Basel
14.1
14.2



15

Das Projekt umfasst ein fotografisches Archiv, das zwei unterschiedliche Bildansätze verbindet: eigene Aufnahmen sowie systematisch erzeugte Bilder einer Wildtierkamera, die das bepflanzte Baumbeet aus der Vogelperspektive dokumentiert.

Seit zwei Jahren wird im Rahmen einer «Baumpatenschaft» ein Beet an der Oberwilerstrasse 98 in Basel gepflegt. Parallel dazu entsteht ein Archiv aus Pflanzetiketten, fotografischen Studien von Blühphasen sowie gesammelten Samen. Auf 15 m² wurden insgesamt 43 einheimische Pflanzenarten kultiviert – als Beitrag zur Förderung der Biodiversität.

Das Projekt untersucht den urbanen Raum als Schnittstelle zwischen Natur, Infrastruktur und Nutzung. Die gesammelten Materialien werden in einer Zeitungsform publiziert, die Kreisläufe von Wachstum, Pflege und Vergänglichkeit sichtbar macht.

Während die eigenen Fotografien Pflanzen in einer teilweise abstrakten, poetischen Bildsprache zeigen, dokumentiert die Wildtierkamera das Beet analytisch über 24 Stunden hinweg und erfasst Lichtverhältnisse sowie Bewegungen im Raum.

– Archiv
– Fotografie
– Editorial Design
– Typografie


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HGK, Basel
15.1
15.2